Sonntag, 3. November 2019

{Rezension} Einzig von Kathryn Evans

Titel: Einzig
Autorin: Kathryn Evans
Verlag: Fischer
Erschienen: 2017

Seitenzahl: 364
Reihe: -















                                      Inhalt                                       

Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage.

Danach lebt jemand anderes dein Leben weiter. Denn du bist nicht allein. Du bist nicht einzig. Du bist nur eine von vielen.
Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt, weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.



                                  Meine Meinung                                   

Teva ist 16 Jahre alt und führt nach außen hin ein ganz normales Leben eines Teenagers in der Highschool. Doch insgeheim lebt sie dieses Leben nur ein Jahr lang, von ihrem 16. bis zum 17. Lebensjahr, danach übernimmt eine neue Version ihr Leben. Und davor gab es schon andere 15 Tevas. Mit der Zeit entwickelt Teva aber den Wunsch, ihr Leben wie alle anderen weiterleben zu können und es nicht an eine neue Version abtreten zu müssen. Deshalb versucht sie mithilfe von 15, ihrem 15-jährigen Ich, mehr über sich und ihrem Problem herauszufinden.

Nebenher hat sie mit typischen Themen einer Jugendlichen zu tun: Der feste Freund, Freundinnen und Schule. Vor allem die Beziehung zu ihrem Freund gibt einige Konflikte, da 15 immer noch wahnsinnig in ihn verliebt ist und ihn zurückhaben möchte, aber ihre Zeit ist ja vorbei. Anfangs war es spannend, wie Teva ihr Geheimnis über ihre besondere Situation schützen und damit in ihrem normalen Leben zurechtkommen muss. Später aber war mir es zu nervig, da die gewöhnlichen Teeniedramen die Handlung bestimmten.

Mum schrieb den ganzen Tag lang Bücher und dachte sich ein Leben für ihre Romanfiguren aus, statt selbst eines zu führen. Niemals würde ein Fremder unser Haus betreten. Dort gab es nur mich und mich und noch mehr von mir.  S. 26

Nach einiger Zeit jedoch wurde die Geschichte wieder spannender, da sich alles zuspitzte. Unter anderem schien die Zeit der 16-jährigen Teva sich immer mehr zu verkürzen und kein ganzes Jahr mehr zu betragen. Andererseits kam ihre beste Freundin Maddy ihrem Geheimnis immer näher. Und warum das alles mit Teva bzw. den vielen Tevas geschieht, stand auch stets als große Frage im Raum. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse und bieten ein richtig spannendes Ende.



                                          Fazit                                           


Einzig beinhaltet eine sehr außergewöhnliche Idee: Teva lebt ihr Leben nur ein Jahr lang, bis eine neue Version von ihr kommt und es übernimmt. Die Thematik dahinter und die Auflösung derer waren sehr spannend, auch wenn kurzzeitig das normale Teeniedrama überhand nahm.



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