Titel: You & Me - Die zweite erste LiebeAutorenpaar: Josie Lloyd & Emlyn Rees
Übersetzerin: Kristina Lake-Zapp
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 400
Reihe: - Inhalt
Eines
Tages stolpert Adam über eine Kiste alter Mixtapes, die er und Jules
füreinander aufgenommen haben, als sie jung und frisch verliebt waren. Was
würde er dafür geben, um sich noch einmal so unbeschwert zu fühlen? Kurzerhand
legt Adam eine der Kassetten ein, drückt auf Play – und das Unglaubliche
geschieht: Sein Wunsch wird wahr, und er reist für wenige Stunden in der Zeit
zurück, zu einem der schönsten und unvergesslichsten Tage in ihrer Beziehung.
Von nun an können er und Jules zu den Klängen ihrer Lieblingssongs wichtige
Momente aus ihrer Vergangenheit erneut erleben. Ist dies die Chance auf einen
Neubeginn? Um sich wieder jung zu fühlen? Um sich daran zu erinnern, warum sie
sich ineinander verliebten? Aber vielleicht auch, um ein paar klitzekleine
Änderungen vorzunehmen, die ihr Leben in der Gegenwart verbessern könnten…
Quelle: Lesejury
Meine Meinung
Adam und Jules sind schon seit Jahrzehnten zusammen und haben bereits
erwachsene Kinder, doch die beiden sind in Routinen gefangen und mit
vielem nicht glücklich, wie steht es nun um ihre Beziehung? Auf dem
Dachboden finden die beiden alte Mixtapes, die sie sich in ihrer
Datingphase und zu wichtigen Tagen gegenseitig geschenkt haben. Adam
legt eine Kassette ein und reist zurück zu diesem Moment, zu diesem Tag –
buchstäblich. Ja, die Geschichte handelt tatsächlich von Zeitreisen,
was mir gar nicht bewusst war, obwohl es auf dem Klappentext steht, was
ich aber metaphorisch aufgefasst habe. Nun reisen die beiden also
abwechselnd zurück in ihrer gemeinsamen Geschichte und ändern auch
einige Dinge, doch führt das alles zwischen ihnen beiden zum Besseren?
Der Anfang des Buches war für mich nicht leicht. Adam und Jules sind mit einigen Dingen in ihrem Leben nicht mehr zufrieden und miteinander auch nicht. Ihr Sohn schmeißt die Uni, während ihre Tochter zwar einen Job hat, aber wie ihr Bruder keinen Handgriff im Haushalt hilft und für gewisse Arbeiten zu ihrer Mutter rennt. Das war mir anfangs zu negativ. Als wir aber anfangen mehr über Adam und Jules und ihre Beziehung zu erfahren, haben mir die Rückblicke ihrer ersten Verliebtheit wieder die Laune gehoben. Man lernt somit auch die jüngeren Versionen der beiden kennen. Ich finde, das Autorenduo hat das Protagonistenpaar richtig anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Die Charaktere sind mir sympathisch, aber während der Geschichte nie richtig ans Herz gewachsen. Trotzdem konnte ich immer verstehen, warum sie in bestimmten Situationen so gehandelt haben.
Ich finde es schön, dass Musik so eine große Rolle spielt. Es werden auch einige Songs im Buch genannt und anfangs ist ein QR-Code für die Playlist auf Spotify abgebildet. Musik sagt so viel aus, leider kann ich beim Lesen keine Musik nebenbei hören, ansonsten wäre das ein richtig schöner Soundtrack gewesen. Auch dass Jules und Adam sich immer wieder zu besonderen Anlässen ein Mixtape erstellt und geschenkt haben, finde ich eine richtig schöne Geste.
Während der ganzen Zeitreisen und Veränderungen der Vergangenheit, wird die Geschichte repetitiv. Es ist zwar interessant und spannend, wie die neue Gegenwart aussieht, aber der Lerneffekt bei Jules und Adam ist kaum da und sie agieren im Grunde immer wieder gleich. Die Handlungen von ihnen selbst sind immer wieder gleich und auch gegenseitig sehr ähnlich. Die Geschichte endet teilweise vorhersehbar und einfach zu perfekt. Dass jetzt z. B. jeder Charakter auf den letzten Seiten in eine Beziehung gequetscht wird, ist zu viel. Und die Auflösung der Zeitreisen finde ich nachvollziehbar, aber schade. Der letzte Satz (mir sind letzte Sätze von Büchern so wichtig!) ist einfach unromantisch, unangenehm und zu gewollt.
Der Anfang des Buches war für mich nicht leicht. Adam und Jules sind mit einigen Dingen in ihrem Leben nicht mehr zufrieden und miteinander auch nicht. Ihr Sohn schmeißt die Uni, während ihre Tochter zwar einen Job hat, aber wie ihr Bruder keinen Handgriff im Haushalt hilft und für gewisse Arbeiten zu ihrer Mutter rennt. Das war mir anfangs zu negativ. Als wir aber anfangen mehr über Adam und Jules und ihre Beziehung zu erfahren, haben mir die Rückblicke ihrer ersten Verliebtheit wieder die Laune gehoben. Man lernt somit auch die jüngeren Versionen der beiden kennen. Ich finde, das Autorenduo hat das Protagonistenpaar richtig anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Die Charaktere sind mir sympathisch, aber während der Geschichte nie richtig ans Herz gewachsen. Trotzdem konnte ich immer verstehen, warum sie in bestimmten Situationen so gehandelt haben.
Ich finde es schön, dass Musik so eine große Rolle spielt. Es werden auch einige Songs im Buch genannt und anfangs ist ein QR-Code für die Playlist auf Spotify abgebildet. Musik sagt so viel aus, leider kann ich beim Lesen keine Musik nebenbei hören, ansonsten wäre das ein richtig schöner Soundtrack gewesen. Auch dass Jules und Adam sich immer wieder zu besonderen Anlässen ein Mixtape erstellt und geschenkt haben, finde ich eine richtig schöne Geste.
Während der ganzen Zeitreisen und Veränderungen der Vergangenheit, wird die Geschichte repetitiv. Es ist zwar interessant und spannend, wie die neue Gegenwart aussieht, aber der Lerneffekt bei Jules und Adam ist kaum da und sie agieren im Grunde immer wieder gleich. Die Handlungen von ihnen selbst sind immer wieder gleich und auch gegenseitig sehr ähnlich. Die Geschichte endet teilweise vorhersehbar und einfach zu perfekt. Dass jetzt z. B. jeder Charakter auf den letzten Seiten in eine Beziehung gequetscht wird, ist zu viel. Und die Auflösung der Zeitreisen finde ich nachvollziehbar, aber schade. Der letzte Satz (mir sind letzte Sätze von Büchern so wichtig!) ist einfach unromantisch, unangenehm und zu gewollt.
Fazit
You & Me ist eine richtig schöne Idee mit den tatsächlichen
Zeiteisen, die Jules und Adam in die vielen Jahre und Momente ihrer
Beziehung zurückschicken. Die Thematik ist recht schön aufgebaut und die
Charaktere von dem Autorenduo nachvollziehbar geschildert, jedoch wird
die Handlung repetitiv und das Ende lässt mich unbefriedigend zurück.
Die Geschichte ist nicht so fröhlich, wie das farbenfrohe Cover zu
versprechen scheint.

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