Autorin: A. B. Poranek
Übersetzerin: Lina Robertz
Verlag: Arctis
Seitenzahl: 448
Reihe: - Inhalt
Viele Jahre ist Odile von ihrem Ziehvater, dem Zauberer Regnault, auf
die Mission ihres Lebens vorbereitet worden: Sie soll sich im Königreich
Auréal als Prinzessin ausgeben, die verzauberte Krone stehlen und die
seit Langem verbotene Magie wiederherstellen. Doch als der König brutal
ermordet wird und ihr eigener Bruder Damien verdächtigt wird, muss sich
Odile ausgerechnet mit ihrer Erzfeindin Marie d’Odette, der echten
Kronprinzessin, zusammentun. Innerlich zerrissen zwischen den wachsenden
Gefühlen für Marie und ihrer Loyalität zu Regnault, steht Odile vor
einer Entscheidung, von der Auréals Schicksal abhängt...
Quelle: Homepage W1-Verlagsgruppe
Meine Meinung
Im Königreich Auréal ist die Magie längst verschwunden, doch Zauberer
wie Odiles Vater wollen sie wieder zurückbringen. Darum muss Odile sich
als zukünftige Braut des Kronprinzen ausgeben und die zur Hochzeit
benötigte wertvolle Krone stehlen. Dafür verzaubern sie Marie, die
eigentliche Verlobte des Prinzen, in einen Schwan, der auf dem See
zwischen Theater und Königspalast seine Kreise zieht. Doch wegen dem
unvorhergesehenen und brutalen Mord am König muss sich Odile mit Marie
verbünden. Und sich auch die Frage stellen, ob ihr Bruder wirklich der
Mörder sein könnte.
Die Geschichte hatte für mich durchweg eine düstere Stimmung. Schon auf den ersten Seiten wandelt Odile durch das dunkle Theater und tritt an den See in die Nacht hinaus. Die Autorin beschreibt immer wieder solche atmosphärischen und gedrückten Situationen. Auch Handlungen, wie z. B. die Verwandlung von Marie in einen Schwan durch Odiles Vater, sind böse und verschlagen. Ein weiterer Moment ist auch unheilvoll und sehr brutal. Insgesamt hat mich die Geschichte an ein Märchen erinnert. Das Theaterstück Schwanensee kenne ich leider nicht genauer und kann deshalb keine Vergleiche ziehen. Mir hat die Stimmung der Gothic Geschichte sehr gut gefallen. Außerdem ist die Spannung auch immer recht hoch und es passieren so einige Dinge, die mich überrascht haben.
Zum Ende der Geschichte wird es nochmals unheilvoll und es baut sich der Druck im Geschehen auf, aber vor allem auf Odile. Wie die Autorin hier ihre Rolle darstellt, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Protagonistin mag zwar nicht die größte Sympathieträgerin sein, aber Odile ist ein anschaulich ausgearbeiteter Charakter, mit dem man gerne mitfiebert. Der Schluss hat mich etwas irritiert, da er sich für mich etwas überhastet anfühlt. Die Handlung nimmt einen Faden auf, durch den ich dachte, es gäbe einen zweiten Band, wird im Epilog dann aber doch abgeschlossen, was sich für mich überhastet angefühlt hat. Als hätte es wirklich einen Nachfolgeband geben sollen, aber der Verlag hat dies der Autorin untersagt, wodurch sie schnell noch ein abschließendes Ende entwickeln musste.
Die Geschichte hatte für mich durchweg eine düstere Stimmung. Schon auf den ersten Seiten wandelt Odile durch das dunkle Theater und tritt an den See in die Nacht hinaus. Die Autorin beschreibt immer wieder solche atmosphärischen und gedrückten Situationen. Auch Handlungen, wie z. B. die Verwandlung von Marie in einen Schwan durch Odiles Vater, sind böse und verschlagen. Ein weiterer Moment ist auch unheilvoll und sehr brutal. Insgesamt hat mich die Geschichte an ein Märchen erinnert. Das Theaterstück Schwanensee kenne ich leider nicht genauer und kann deshalb keine Vergleiche ziehen. Mir hat die Stimmung der Gothic Geschichte sehr gut gefallen. Außerdem ist die Spannung auch immer recht hoch und es passieren so einige Dinge, die mich überrascht haben.
Zum Ende der Geschichte wird es nochmals unheilvoll und es baut sich der Druck im Geschehen auf, aber vor allem auf Odile. Wie die Autorin hier ihre Rolle darstellt, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Protagonistin mag zwar nicht die größte Sympathieträgerin sein, aber Odile ist ein anschaulich ausgearbeiteter Charakter, mit dem man gerne mitfiebert. Der Schluss hat mich etwas irritiert, da er sich für mich etwas überhastet anfühlt. Die Handlung nimmt einen Faden auf, durch den ich dachte, es gäbe einen zweiten Band, wird im Epilog dann aber doch abgeschlossen, was sich für mich überhastet angefühlt hat. Als hätte es wirklich einen Nachfolgeband geben sollen, aber der Verlag hat dies der Autorin untersagt, wodurch sie schnell noch ein abschließendes Ende entwickeln musste.
Fazit
Verrat der Schwäne ist eine düstere und atmosphärische Geschichte,
die mich mit den unterschiedlichen Charakteren und vielen spannenden
und überraschenden Momente in Atem halten konnte. Das Ende fühlt sich
überhastet und zu erzwungen an, da sich der Abschluss der Geschichte für
mich zu abrupt anfühlt.


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