Sonntag, 5. Januar 2014

{Rezension} Drowning - Tödliches Element von Rachel Ward

Titel: Drowning - Tödliches Element
Autorin: Rachel Ward
Originaltitel: The drowning
Verlag: Chicken House (Carlsen)
Erscheinungsjahr: November 2013
Seitenzahl: 329
Reihe: ??
           völlig abgeschlossenes Ende, aber Untertitel
 
 
  
 

 
 
                                              Inhalt                                             
 
Wasser ist der Ursprung alles Lebens, sagt man.
Für Carl ist es nur eins: tödlich!

Es war ein tragischer Unfall, sagt die Polizei. Er soll mit seinem Bruder Rob und dessen Freundin Neisha am See gewesen sein. Jetzt ist Rob tot, Neisha hat panische Angst und Carls Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Alles ist ihm fremd – seine Mutter, sein Zuhause, seine Sachen. Und obwohl jeder behauptet, dass die Brüder sich nahe gestanden haben: Carl empfindet keine Trauer. Dafür fühlt er sich zu Neisha hingezogen. Ist er ein gefühlskaltes Monster? Und wieso glaubt er, Robs Stimme zu hören, wenn der doch ertrunken ist?
 


                                           Charaktere                                          
Carl ist 16 und kann sich nach dem „Unfall“ zunächst an nichts erinnern. Er ist eigentlich ein Junge, der sein Herz am rechten Fleck trägt, jedoch hat er sich von seinem großen Bruder immer dazu verleiten lassen Blödsinn zu machen.
Rob ist Carls älterer Bruder, der immer Unruhe stiftet.
Carls und Robs Mutter ist seit Jahren Alkoholikerin und vernachlässigt die beiden.
Neisha ist Robs Freundin, die auch bei dem „Unfall“ am See dabei war.



 
                                        Meine Meinung                                       
„Drowning“ wird von Carl aus der Ich-Perspektive erzählt. Mit ihm erleben wir, wie er nach dem „Unfall“ am See, in dem sein Bruder Rob, dessen Freundin Neisha und er selbst verwickelt waren, wieder nach Hause kommt. Carls Erinnerungen sind völlig verschwunden. Er kennt sich weder in seinem Zuhause bzw. Stadtgebiet aus, noch weiß er welche Beziehung er und sein Bruder zueinander hatten. Auch die Geschehnisse am See, kann er nicht rekonstruieren. Und damit beginnt die Geschichte: Was ist am See wirklich geschehen?
Der Aufbau der Handlung ist gut, da man schrittweise mit Carl Aspekte aus seiner Vergangenheit  und dem Abend am See erfährt. Nicht jede Situation ist spannungsgeladen, doch das braucht es auch nicht, da in diesen auf die Beziehungen Carls zu anderen Personen eingegangen wird. Rachel Ward schafft es, die Frage nach den Geschehnissen am See nicht aus den Augen zu lassen.
 
                                               Fazit                                              
Das Geschehen in „Drowning – Tödliches Element“ ist spannend aufgebaut. Carls Beziehungen zu anderen Personen spielen eine große Rolle. Das Geheimnis über dem Abend am See wird schrittweise mit Carls Lebenssituation entdeckt.

4 von 5 Buchstabenhaufen

Vielen Dank an Blogg-dein-Buch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

 

Kommentare:

  1. Ich kann dir nur zustimmen :) ich hab auch 4/5 Punkten gegeben :D

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  2. Hallo Tine,

    ach, an das Buch erinnere ich mich auch noch. Ich fand Carls Angst zu ertrinken sehr glaubhaft und echt. Für mich als Leser fühlte es sich immer echt mies an. Man konnte gut mitfühlen.

    Die Auflösung war auch ganz okay.

    Liebe Grüße
    Steffi

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