Samstag, 6. Juni 2015

{Rezension} Lana #1 - Schattenbilder von Annie J. Dean

Titel: Lana - Schattenbilder
Autorin:
Annie J. Dean
Originaltitel:
--

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (Selfpublish)
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 377
 
Reihe: 1/3
Teil 3 erscheint voraussichtlich Ende Juni.












                                                        Inhalt                                                       
 
Die achtzehnjährige Lana wächst nach dem Unfalltod ihrer Eltern auf einem Internat nahe Boston auf. Ohne jegliche Erinnerungen an ihr früheres Leben, plagen sie seit der damaligen Tragödie vor acht Jahren immer die gleichen, wiederkehrenden Albträume. Als eines Morgens ein mysteriöser Mann ihren Weg kreuzt und sie fortan bedroht, findet sie unerwartet Hilfe bei dem geheimnisvollen Tristan, der als einziger über ihren Peiniger Bescheid zu wissen scheint… und über ihre wahre Vergangenheit. Mit ihm an ihrer Seite muss sie lernen, an ihre Grenzen zu gehen, bis ein elementarer Kampf gegen die finsteren Mächte der Magie alles ändert.
Quelle: Klappentext Rückseite



                                                     Charaktere                                                    

 
Lana ist 18 Jahre alt und hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Ein entfernter Verwandter zahlt ihr das Geld für die Privatschule Saint Angela’s Highschool, hält aber keinerlei Kontakt mit ihr. Lana ist sehr selbstständig, weshalb sie sich nichts befehlen lässt und erst den Grund erfragt.
Caitlin ist Lanas Zimmernachbarin und gute Freundin. Sie ist aufgeweckt und geht sehr gerne auf Partys.
Betty ist neben Caitlin Lanas beste Freundin. Da sie nicht auf Lanas Schule geht und in Richport eine eigene Wohnung hat, treffen sich die beiden meist am Wochenende.
Tristan ist knapp über 20 Jahre alt und kann, wie der Klappentext schon verrät, Lana helfen, da er aus einer „anderen Welt“ kommt. Er ist sehr von sich überzeugt und etwas eingebildet, aber trotzdem sehr charmant und sympathisch.
Ethan ist Lanas Klassenkamerad, Ex-Freund und sehr guter Freund – außerdem empfindet er immer noch etwas für sie.




                                                  Meine Meinung                                                 

 
Der Prolog startet sehr spannend, da eine junge Frau im Sterben liegt und ein hochgewachsener Mann deshalb sehr traurig ist. Ein Heiler kann wohl leider nichts mehr für sie tun. Als Leser fragt man sich: Wer sind die drei Personen? Warum stirbt die Frau? Nachdem ich Kapitel für Kapitel gelesen habe, wusste ich, wann die Begebenheiten im Prolog geschehen sind, aber erst nach Beenden des Buches, warum es passiert ist.

Die Geschichte wird mittels der Ich-Perspektive aus Lanas Sicht erzählt. Dadurch ist der Leser Lana sehr nah und versteht ihre Gefühle, wenn sie angegriffen wird oder von Tristan plötzlich einige Details ihrer Herkunft erfährt. Da mir die Protagonistin sympathisch ist, war ihre Sichtweise sehr angenehm zu lesen.
 

Ich finde die Idee hinter der Geschichte echt gut. Die Autorin hat sich viel Mühe dabei gegeben und eine „Welt“ ausgedacht, die noch nie da gewesen war. Das, was Tristan und Lana sind, ist sehr außergewöhnlich. Der Ort, an dem sie normalerweise leben, bezeichne ich jetzt einfach mal als „Parallelwelt“. Dort ist es ähnlich wie bei uns, aber auch völlig anders. Annie J. Dean hat hier viele Details ergänzt und verändert, die das zu Hause von Tristan zu einem besonderen Ort macht. Beispielsweise sind dort die Tage länger und die Nächte kürzer, weshalb die Bewohner nicht so viel Schlaf brauchen. Dies ist zwar nichts Großartiges, aber dadurch wird es trotzdem so besonders. Diese kleinen Details machen diese „Parallelwelt“ und auch das Buch zu etwas einzigartigem.
 

Die Geschichte verläuft in keinem typischen Spannungsbogen, trotzdem war es zu keiner Sekunde langweilig. Ich kann kaum etwas verraten, weil so vieles geschieht, dass im Klappentext nicht mal annähernd angedeutet wird. Aber unter anderem hat mir sehr gut gefallen, dass es nicht nur um Lana und ihrem Angreifer geht, sondern zum Schluss auch um einen anderen Protagonisten. Dass Lanas Problem nicht erst auf der letzten Seite gelöst wurde, hat mich überrascht. Es macht das Ganze aber noch spannender, weil man die weitere Handlung noch überhaupt nicht erahnen kann. Eigentlich stört es mich immer, wenn ich nicht weiß, was das Ziel der Geschichte ist. Aber hier fühle ich mich richtig wohl und habe kein Problem damit nicht im Ansatz zu wissen, was auf den nächsten Seiten passieren wird.




                                                          Fazit                                                        

Annie J. Dean hat nicht nur einen angenehmen Schreibstil, sondern auch super Ideen. „Lana – Schattenbilder“ wird durch die Gestaltung der Lebenswelt der Protagonisten zu einem einzigartigen Werk, wodurch der ungewöhnliche Spannungsverlauf nicht stört, sondern die Geschichte aufwertet.


 4 von 5 Buchstabenhaufen

Vielen Dank an Annie J. Dean und blogg dein buch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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