Sonntag, 31. März 2013

[Rezi] Soul Screamer 1 - Mit ganzer Seele von Rachel Vincent

                                       Inhalt                                        

Sie kann keine Toten sehen, aber …
Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreien, so laut sie kann.
Kaylee kann ihr Glück kaum
fassen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen Nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! Nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamerweise bleibt er ganz ruhig … Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die Einzige, die weiß, wen es als Nächsten trifft …


                                                         Charaktere                                                       
Kaylee lebt bei der Familie ihres Onkels, da ihre Mutter vor vielen Jahren gestorben und ihr Vater weggezogen ist.
Nash gehört zu den beliebtesten Jungen an der Schule und hatte schon viele Beziehungen. Er spielt eine wichtige Rolle, als Kaylee die Hintergründe ihrer Gabe erfährt.
Außerdem gibt es noch viele Nebencharaktere; wie Kaylees Cousine Sophie, Kaylees beste Freundin Emma, Todd, …; die auch eine große Rolle im Geschehen spielen.


                                                      Meine Meinung                                                    

Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich sehr gelungen: Kaylee ahnt es, wenn jemand stirbt. Außerdem beinhaltet sie auch den Grund, warum jemand stirbt und wie man stirbt. Vervollständigt wird diese durch gefährliche Wesen aus der Unterwelt, die aber in „Mit ganzer Seele“ keine große Rolle spielen und nur kurz erwähnt werden.
Die Geschichte wird von der Ich-Erzählerin Kaylee beschrieben. Dadurch erfährt der Leser mit ihr Stück für Stück was es mit ihrer Gabe auf sich hat und
wird nicht mit Informationen überhäuft. Durch diese Erzählperspektive bekommt man auch hautnah mit, was Kaylee in den jeweiligen Situationen und besonders während der Todesahnungen fühlt. Kaylees Empfindungen sind sehr gut beschrieben und nachvollziehbar.
Natürlich entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Kaylee und Nash. Einzig komisch daran finde ich den Zeitpunkt, wann Nash auf Kaylee aufmerksam wird. Dadurch wirkt Nashs
Liebe zu ihr etwas unrealistisch. Darum sind die Zweifel Kaylees bezüglich Nashs Liebe zu ihre durchaus berechtigt.
Die Spannung nimmt kontinuierlich zu und fesselt den Leser an das Geschehen. Trotzdem waren Teile der Geschichte vorhersehbar. Wie Kaylees Mutter gestorben ist, ahnt der Leser, als Kaylee erfährt, was sie und Nash bewirken könnten. Nicht ganz so offensichtlich ist eine andere Tatsache, die ich jedoch auch
durch eine kleine Bemerkung erraten konnte. Es geht darum, warum Nash mit Todd befreundet ist. Am Schluss des Buches ist die Situation aber wieder sehr überraschend und wirklich spannend – so wie ein perfektes Buchende.
 
 
                                                             Fazit                                                            

„Mit ganzer Seele“ ist ein Buch, mit einem sehr interessanten und durchdachten Idee. Auch wenn manche Tatsachen vorhersehbar sind, lässt es Rachel Vincent an Spannung nicht mangeln.

4 von 5  Buchstabenhaufen

                                                           Die Reihe                                                      



Soul Screamers 5 erscheint im Oktober 2013

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